Vorladung der Polizei als Beschuldigter

Sie haben eine Vorladung der Polizei als Beschuldigter einer Sexualstraftat erhalten?

Von dem Vorwurf erfährt ein Beschuldigter meistens erst durch die Vorladung der Polizei. Manchmal steht die Polizei auch zuerst mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür.

Warum bekomme ich eine Vorladung von der Polizei?

Obwohl der Brief mit Vorladung überschrieben ist, müsste dort besser gesagt Einladung stehen, denn als Beschuldigter muss man dieser Ladung der Polizei nicht nachkommen. Wenn Sie als Beschuldigter in einem Strafverfahren mit dieser Vorladung zu uns kommen, werden wir zuerst die Einladung freundlich für Sie absagen.

Vorladung, Polizei, Anwalt, Hamburg, Polizei Hamburg, Vernehmung, Beschuldigter, Sexualstraftat, Sexualdelikt, Sexualtat, Vergewaltigung, sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch, Kinderpornografie, § 184b, Erregung öffentlichen Ärgernisses

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Sie sollten die Einladung auf keinen Fall annehmen, da die Gefahr besteht, dass Sie sich in der Vernehmung selbst belasten – und zwar selbst oder gerade dann, wenn Sie unschuldig sind. Es ist Ihr gutes Recht in jeder Lage des Verfahrens einen Verteidiger hinzuzuziehen. Das gilt unbedingt im Sexualstrafrecht, da die Beweislage dort meist sehr kompliziert ist. Dieses Recht sollten Sie unbedingt wahrnehmen, denn diese Entscheidung darf nicht zu Ihrem Nachteil werten, denn: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung

Dessen ungeachtet erhalten Sie zudem häufig die Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung. Die Polizei will dann Finger- und Handflächenabdrücke abnehmen und Lichtbilder von Ihnen aufnehmen, einerseits um die Fotos einem möglichen Zeugen vorzulegen oder andererseits in die Kartei (digitale Lichtbildkartei) aufzunehmen.

Im schlimmsten Fall soll eine sogenannte „Nackt-ED“ durchgeführt werden. Dann sollen zusätzlich Aufnahmen von Ihnen nackt und von den Geschlechtsteilen hergestellt werden.

Wollen Sie dies verhindern, sollten Sie uns mit einem Widerspruch gegen die Maßnahmen beauftragen. Die Einzelheiten erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

Sie haben Fragen zur Vorladung oder einer Anordnung?

Sie haben eine Frage, die unbeantwortet geblieben ist? Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur der ersten Orientierung; ersetzt jedoch keine persönliche Beratung bei einem Rechtsanwalt. Gern geben wir Ihnen hierzu persönlich Auskunft!

Rufen Sie uns unter Telefon: 040 – 2286 3800 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Selbstverständlich begegnen wir unseren Mandanten respektvoll und vorurteilsfrei sowie unter Wahrung absoluter Diskretion. Als Rechtsanwälte unterliegen wir der Verschwiegenheit, Sie können mit uns alles besprechen, kein Anliegen muss Ihnen unangenehm sein.

Ihr Name*

Ihre E-Mail-Adresse* (für die Antwort oder Terminbestätigung)

Ihre Telefonnummer (für eventuelle Rückfragen)

Terminwunsch (schnellstmöglich oder Terminwünsche eintragen)

Ihre Frage oder Nachricht

Spamschutz*: Ergebnis von

* Pflichtfelder. Die Daten werden verschlüsselt übertragen. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.

Laudon Strafverteidigung hat 5,00 von 5 Sternen | 108 Bewertungen auf ProvenExpert.com