Vergewaltigung, sexueller Übergriff und sexuelle Nötigung

Sie haben von der Polizei eine Vorladung als Beschuldigter wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung oder eines sexuellen Übergriffs erhalten? Sie sollten die Vorladung der Polizei nicht wahrnehmen. Was Sie außerdem tun oder besser lassen sollten, erläutern wir Ihnen im folgenden Überblick:Kaum eine Thematik ist gesellschaftlich so sensibel wie der Vorwurf der Vergewaltigung. Allein die Beschuldigung genügt, um die soziale Existenz des Verdächtigten nachhaltig zu zerstören. Deshalb ist es im Sexualstrafrecht überaus wichtig, möglichst frühzeitig einen spezialisierten Rechtsanwalt hinzuzuziehen, der als vertrauensvoller Ansprechpartner und Beistand fungiert. Wir machen Ihre Probleme zu unseren.

Besonderheiten der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung

Abgesehen von der sexuellen Belästigung sind nun alle Formen der sexuellen Übergriffe in § 177 Absätze 1 bis 8 StGB normiert, weshalb diese Norm sehr unübersichtlich ist.

Einen sexuellen Übergriff begeht, wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an der Person vornimmt oder von der Person vornehmen lässt. Kann diese Person den eventuell entgegenstehenden Willen nicht mehr äußern oder artikulieren und nutzt der Täter dies aus, kommt ebenfalls eine Strafbarkeit in Betracht. Dies sind Fälle, in denen das Opfer etwa stark alkoholisiert ist, bewusstlos ist, schläft oder von dem Täter das Überraschungsmoment ausgenutzt wird.

Eine sexuelle Nötigung begeht, wer eine andere Person mit Gewalt oder durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist, nötigt, sexuelle Handlungen an sich zu dulden oder vorzunehmen.

Ein besonders schwerer Fall der sexuellen Nötigung ist die Vergewaltigung, bei der es zum Eindringen in den Körper kommt (Oral-, Vaginal-, Analverkehr oder mit Gegenständen) und die von dem Opfer als besonders erniedrigende Handlung empfunden wird. Ein besonders schwerer Fall liegt außerdem vor, wenn mehrere Täter gemeinschaftlich handeln.

Vergewaltigung, bei der „Aussage gegen Aussage“ steht

Ausgesprochen oft steht bei einer mutmaßlichen Vergewaltigung Aussage gegen Aussage unter Abwesenheit jeglicher Sachbeweise . Dies liegt vor allem daran, dass es sich bei weit über der Hälfte aller Vergewaltigungen um solche im sozialen Nahbereich handelt. Nicht selten wird der Vorwurf, vergewaltigt worden zu sein, allerdings auch zu Unrecht erhoben. Es handelt sich somit um eine Falschbeschuldigung.

Besonders häufig kommt dies nach einem One-Night-Stand vor, nach Trennungen oder im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen (z.B. Borderline-Persönlichkeitsstörung).


Vergewaltigung, Gewalt, sexuelle Nötigung, sexuelle Handlung, sexuelle, Drohung, Eindringen, Sexualstrafrecht, Anwalt, Verteidiger, Rechtsanwalt, Strafverteidiger, Vergewaltiger, Strafverteidigung, Kanzlei, spezialisiertRechtsanwalt Mirko Laudon ist ausschließlich im Strafrecht sowie angrenzenden Rechtsgebieten tätig und übernimmt die Verteidigung in Strafsachen bundesweit vor allen Gerichten und in allen Instanzen (Berufung und Revision). Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Sexualstrafrecht in „Aussage gegen Aussage“-Konstellationen.


Rechtsanwältin Christiane Rusch | Sexualstrafrecht Hamburg | Spezialisierte Strafverteidigung - sexueller Missbrauch, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Kinderpornografie, Nebenklage, Opferanwältin, NebenklägervertreterinRechtsanwältin Christiane Rusch ist im Strafrecht und zusätzlich im Familienrecht tätig und übernimmt die Verteidigung und Nebenklage im Sexualstrafrecht in Hamburg und bundesweit vor allen Gerichten sowie in allen Instanzen – im Sexualstrafrecht spezialisiert auf Fälle mit Bezug zum Kindschaftsrecht (Sorge- und Umgangsrecht).


Engagierte Strafverteidigung im Sexualstrafrecht

Strafverteidigung ist Vertrauenssache! Wir bearbeiten unsere Fälle nicht wie am Fließband, sondern nehmen uns individuell Zeit, um „das Beste“ für einen Mandanten zu erreichen, weil für ihn gerade im Sexualstrafrecht alles auf dem Spiel steht. Eine gründliche Einarbeitung sowie Vorbereitung auf die Hauptverhandlung ist für uns selbstverständlich, da wir Ihre persönlichen Lebensumstände bewahren wollen und Sie nicht nur als Aktenzeichen ansehen.

Wir verteidigen Beschuldigte im Sexualstrafrecht bundesweit vor allen Gerichten sowie in allen Instanzen professionell und engagiert. Ohne Unterschied verteidigen wir vorurteilsfrei zu Unrecht Beschuldigte ebenso wie – nach rechtlichen Maßstäben – schuldige Täter. Ob jemand Täter ist, steht erst am Ende des Strafverfahrens fest, nicht schon zu Beginn. Zwar sind Vergewaltigungen nicht selten erfunden, dennoch glaubt die Polizei dem angeblichen Opfer geradezu bedingungslos, so offensichtlich die Widersprüche auch sein mögen.

Unsere Rechtsanwälte bilden sich regelmäßig interdisziplinär fort – auf den Gebieten der Rechtsmedizin und Aussagepsychologie (Rechtspsychologie). Dementsprechend verfügen wir über Fachwissen, welches anderen Rechtsanwälten vielleicht fehlt. Schließlich pflegen wir Kontakte zu spezialisierten Aussagepsychologen sowie Sexualtherapeuten, auf deren Unterstützung (z.B. durch Psychotherapie) unsere Mandanten mitunter angewiesen sind.

Weitere Informationen und persönliche Ersteinschätzung

Rufen Sie uns unter Telefon: 040 – 2286 3800 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Selbstverständlich begegnen wir unseren Mandanten respektvoll und vorurteilsfrei sowie unter Wahrung absoluter Diskretion. Als Rechtsanwälte unterliegen wir der Verschwiegenheit, Sie können mit uns alles besprechen, kein Anliegen muss Ihnen unangenehm sein.

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