Nebenklage und Verletztenbeistand

Wer Opfer einer Sexualstraftat geworden ist, bedarf auch rechtlichen Beistands. Hierfür ist der Verletztenbeistand und die Nebenklage geschaffen worden. Jederzeit können Sie sich an Rechtsanwältin Christiane Rusch wenden, die Sie als vertrauensvolle Ansprechpartnerin durch die schwierige Zeit begleitet und Ihre rechtliche Optionen erläutert. Die Kosten dafür werden von der Staatskasse getragen, so dass die Beratung für Sie kostenlos ist.

Umfassende Beratung als Verletztenbeistand

Schon die Frage: „Soll ich überhaupt Strafanzeige erstatten?“ kann allein oft schwierig zu beantworten sein, da diese viele weitere Fragen auslöst, die am besten ein spezialisierter Rechtsanwalt beantworten kann:

  • Wann kann ich Strafanzeige erstatten und wie läuft das ab?
  • Bin ich als Opfer auch ohne Beweise glaubwürdig?
  • Wird der Täter für seine Tat verurteilt und bestraft werden?
Um es vorwegzunehmen: Nicht in jedem Fall ist eine Strafanzeige sinnvoll oder erfolgversprechend. Durch das neue Sexualstrafrecht („Nein heißt nein“) wurden große Erwartungen geweckt, die in der Wirklichkeit leider nicht zu erfüllen sind. Als Opfer eines sexuellen Missbrauchs oder einer Vergewaltigung ist man im Strafverfahren einer enormen psychischen Belastung ausgesetzt, die durch einen Verletztenbeistand deutlich reduziert werden kann.

Wir beraten Sie umfassend und klären Ihre Fragen.

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Aktive Teilnahme in der Nebenklage

Die Strafprozessordnung bietet dem Verletzten oder Geschädigten einer Sexualstraftat die Möglichkeit, im Wege der Nebenklage aktiv am Strafprozess teilzunehmen und sich durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen (§§ 395 ff. StPO). Als Geschädigter eines Sexual-oder sonstigen Gewaltdelikts wird Ihnen das Recht eingeräumt, über die Nebenklage nicht lediglich als Opferzeuge an dem gerichtlichen Verfahren teilzunehmen, sondern eigene Verfahrensrechte geltend zu machen. Von besonderer Bedeutung ist insofern das Recht auf Akteneinsicht, welches jedoch nur für den anwaltlichen Beistand besteht. Nur unter Einschaltung eines Rechtsanwaltes ist es dem Verletzten möglich, die Akten einzusehen und Zeugenaussagen ggfs. vorab auf deren Richtigkeit zu überprüfen.

Ferner ist es dem Rechtsbeistand möglich, die strengen Regeln des Strafverfahrens einzuhalten und Ihre Rechte somit effektiv zu nutzen, was Ihnen selbst aufgrund der enormen Belastung durch die Konfrontation mit dem Täter sowie der eigenen Zeugenstellung nicht möglich sein wird.

Im Gegensatz zu einem „bloßen“ Zeugen, ist der „Verletzte“ ein eigener Prozessbeteiligter, dem eigenständige Verfahrensrechte zugewiesen sind, so etwa der Anschluss als Nebenkläger.

Vertretung durch einen Opferanwalt?

So sehr der Gesetzgeber auch versucht, die Stellung eines Tatopfers im Strafverfahren gegen den Täter zu stärken, es geht in dem Prozess allein um den Täter. Die Teilnahme an der Hauptverhandlung ist auch keine Art Therapie für das Opfer, wie es „Opferanwälte“ zu suggerieren versuchen. Es gibt keine Genugtuung für die Tat, keine Vergeltung.

Allerdings können im Adhäsionsverfahren zivilrechtliche Ansprüche wie Schmerzensgeld (Schadensersatz als Ausgleich von immateriellen Schäden) unmittelbar im Strafprozess geltend gemacht werden. Das Vorgehen bietet einige Vorteile, die wir Ihnen gern erläutern.

Sie haben eine Frage zur Nebenklage?

Sie haben eine Frage, die unbeantwortet geblieben ist? Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur der ersten Orientierung; ersetzt jedoch keine persönliche Beratung bei einem Rechtsanwalt. Gern geben wir Ihnen persönlich Auskunft!

Bitte vereinbaren Sie gleich telefonisch oder über das Kontaktformular einen Termin für eine persönliche Ersteinschätzung, den Sie meist am selben oder nächsten Tag erhalten!

Selbstverständlich begegnen wir unseren Mandanten unter Wahrung absoluter Diskretion. Als Rechtsanwälte unterliegen wir der Verschwiegenheit, Sie können mit uns daher alles besprechen, kein Anliegen muss Ihnen unangenehm sein.

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